Über Rohkost und Brot

 

Die traditionelle chinesische Medizin ist kein Anhänger von Rohkost. In der heutigen Zeit wird

oft rohes Obst und Gemüse – da gesund - generell für jeden und in nahezu unbegrenzten Mengen empfohlen. Immerhin spricht der hohe Vitamin- und Mineralstoffgehalt sowie der Ballaststoffanteil solcher Nahrungsmittel doch für sich.

 

 

Tatsächlich können jedoch die - zwar reichlich vorhandenen - Vitalstoffe in Rohem oft von unserem Organismus nicht richtig aufgenommen werden. Die Aufspaltung der Pflanzenteile ist für den Körper oft zu aufwendig und benötigt zu viel Energie.

Auch wenn in gekochtem Gemüse weniger Vitamine vorhanden sind, werden sie dennoch besser und mit weniger kräfteraubender „Arbeit“ absorbiert (aufgenommen). Anmerkung: „gekocht“ bedeutet nicht, dass wir die Lebensmittel zerkochen sollen.

Obst bzw. Gemüse wird eher schonend gegart – gedämpft oder gedünstet.

 

Bei einer zu schwachen Verdauung nehmen wir einerseits nur wenig an nützlichen Pflanzeninhaltsstoffen auf und andererseits sammelt sich bei übermäßigem Rohkostverzehr unverdauliches als Ballast, so genannte Schlacken, im Körper an. Diese Schlacken behindern in Folge die Verdauungsorgane wodurch gesundheitliche Probleme entstehen können. Zu viel kühlende Nahrung lässt uns zudem müde werden und frieren.

 

Durch warme Nahrung kann der Körper mehr Energie aus den Nahrungsmitteln beziehen, als er für den Verdauungsvorgang benötigt. Genau das Gegenteil ist der Fall bei kühlenden Nahrungsmitteln wie rohem Obst, Zitrusfrüchten, rohem Gemüse, kohlensäurehaltigen Getränken, Milchprodukten, … Hier benötigt unser Organismus in Summe mehr Energie für den Verdauungsprozess zur Aufspaltung der rohen, kühlenden Nahrung und zur Erwärmung des Körpers. Genau diese Energie fehlt dann zum Ausgleich für Dysbalancen wodurch unterschiedliche Symptome und Krankheitsbilder entstehen.

 

 

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PicCredit: Galina Afanaseva at Pixabay